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Auf dieser Seite berichten wir über Ereignisse und Entwicklungen. Ältere Beiträge finden Sie in unserem [ Archiv ].



16. Januar 2020

Klostergärtnerei schließt nach 500 Jahren

Die traditionsreiche Klostergärtnerei Fürstenzell wird Ostern 2020 schließen. Sie ist das Lebenswerk von Maristenbruder Heinz Thyen.

Einst von Zisterziensern gegründet, übernahm der Maristenorden 1949 die Gärtnerei – zunächst nur zur Selbstversorgung.

Lesen Sie den Bericht der Passauer Neuen Presse [ hier ].
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Weihnachten 2019

Weit geöffnet für jede und jeden

Nach vier Jahren der Planung und Renovierung hat die Votivkirche in Passau, die den Maristen anvertraut ist, einen neuen behinderten­gerechten Zugang. Dabei wurde auch die Idee der geöffneten Pforten mitbedacht und umgesetzt.





In seinem Weihnachtsbrief 2019 schreibt Regionalsuperior Pater Ludger Werner:

„Zunächst fällt mir das adventliche Lied ein: Macht weit die Pforten in der Welt! Ein König ist's, der Einzug hält, umglänzt von Gnad und Wahrheit. – Ja, davon spricht die neue Pforte zur Votivkirche. Sie ist einladend, weit geöffnet für jede und jeden, der dort einkehren mag, eine Kerze entzünden möchte, ein Gebet spricht, das Sakrament der Versöhnung empfängt, die Eucharistie mitfeiert oder vor dem Allerheiligsten verweilt. Es ist aber auch ein Bild dafür, mich IHM zu öffnen, anders gesagt, mein Innerstes nicht zu verschließen, denn gerade dort wohnt ER ja im Hochsicherheitstrakt meiner verletzten Seele. Ich habe direkten Zugang mit all meinen Behinderungen bei IHM. Die Tür öffnet sich geradezu automatisch.“



6. Dezember 2019

Besuch aus Papua-Neuguinea

Vom 3. bis zum 6. Dezember besuchte Pater Xavier Sariman die Maristengemneinschaft in Meppen.






Pater Sariman hält sich zurzeit zum Weiterstudium in Rom auf. Er stammt aus der Gemeinde in Papua-Neuguinea, in der Pater Heinrich Kasselmann (auf dem Foto links) einst als Missionar tätig war.


11. November 2019

Verwandtentreffen in Meppen

Auch in diesem Jahr folgten viele Familienangehörige der Maristen der Einladung ins Kloster Meppen, um gemeinsam Rückschau zu halten, zu speisen und zu beten. Das Treffen der Verwandten und Freunde hat eine lange Tradition.






Pater Andreas Rupprecht berichtete über seine Erlebnisse beim Weltjugendtag in Panama.


November 2019

Pater Wilhelm Tangen Superior in Meppen

Am 1. November übernahm Pater Wilhelm Tangen das Amt des Superiors im Maristenkloster Meppen. Herzlich Willkommen!

Pater Tangen ist gebürtiger Emsländer und stammt aus Wippingen. Viele Jahre verbrachte er als Missionar auf der Pazifikinsel Bougainville.

In den letzten 25 Jahren war in den Maristenhäusern in Bayern tätig.



August 2019

Autor Justin Taylor kommt nach Fürstenzell

Vor einem Jahr erschien die aktuelle und ausführliche Biografie zum Gründer der Gesellschaft Mariens, Jean-Claude Colin (1790-1875).
Er war auch Mitbegründer der Maristenschwestern und eine wichtige Gestalt in den Anfängen der katholischen Kirche im Pazifik.





Justin Taylor, Marist aus Neuseeland, viele Jahre Professor in Jerusalem, hat das Buch verfasst. Derzeit liegt es nur auf Englisch vor. Taylor wird im Oktober nach Deutschland kommen und vor den Mitbrüdern und dem Kollegium des Maristengymnasiums über das Buch sprechen.


Juli-August 2019

Internationales Treffen der Laienmaristen in Irland

Männer und Frauen, die sich der maristischen Spiritualität verbunden fühlen und daraus ihr Christ-sein gestalten, trafen sich in Irland zu Begegnung, Vorträgen und Ausflügen.





Eine Gruppe von ca. 100 Personen kam, darunter Laien aus Neukaledonien, Neuseeland, Australien, USA, Mexiko und aus den europäischen Ländern. Pater General John Larsen, Pater Provinzial Martin McAnaney und andere Patres nahmen ebenfalls teil.

Die deutsche Delegation hat Pater Wilhelm Tangen (auf dem Foto ganz links) begleitet. Es waren intensive und sehr schöne Tage!


Juli 2019

Besuch aus dem Emsland

50 Mitglieder des Pfarrverbands „Miteinander“ Holte, Lähden, Ahmsen, Lahn, Vinnen und Wachtum im Nordwesten Deutschlands haben ihren ehemaligen Pastor in Irland besucht: Seit zwei Jahren arbeitet Pater Alois Greiler in Dublin.





Pater Greiler hat die Gruppe begleitet und von seinen Erfahrungen im Land berichtet, insbesondere von der herausfordernden Lage der katholischen Kirche. Reisestationen waren Belfast (mit dem Titanic-Museum), Dublin, Knock (Marienwallfahrt), Cliffs of Moher, Rock of Cashel und Glendalough.


Mai 2019

Bei den Josephsschwestern in Oslo

Die aus Deutschland stammenden St. Josephsschwestern in Oslo haben Pater Dr. Alois Greiler eingeladen, für die älteren Mitschwestern die Exerzitien zu halten. So konnten sie die Vorträge zum Thema „Im Jetzt leben“ in ihrer Muttersprache hören.

In Oslo wirken vier Maristenpatres, darunter Andreas Rupprecht aus Deutschland. So gab es nach langer Zeit ein Wiedersehen und einen Austausch der Patres über ihre Erfahrungen in Irland mit einer Kirche im Abbruch – und in Norwegen mit einer katholischen Kirche im Aufbruch.


26. Oktober 2018

70 Jahre »MGF«

Mit einem Festakt beging das Maristengymnasium Fürstenzell sein 70-jähiges Bestehen.





In der Eucharistiefeier predigte Domkapitular Bauernfeind aus Passau, einst selbst Schüler des Gymnasiums. Anschließend fand ein Empfang für die Gäste statt. – Der Orden gratuliert ganz herzlich!


15. Oktober 2018

Pater Hermann-Joseph Zumsande gestorben

Am Sonntag, 14. Oktober, verstarb Pater Dr. phil. Hermann-Joseph Zumsande SM im Alter von 83 Jahren. Mit ihm verliert Fürstenzell, wie die Passauer Neue Presse schrieb, »eine prägende und außer­gewöhnliche Persönlichkeit«.

Pater Zumsande wurde im Emsland geboren und erlangte am Maristen­gymnasium Fürstenzell das Abitur. Er trat danach in den Orden ein und wurde 1963 zum Priester geweiht.





Von 1971 bis 1989 unterrichtete er am »MGF«, dessen 70-jähriges Jubiläum er nun nicht mehr erlebte, die Fächer Griechisch und Latein. Über 30 Jahre lang bekleidete er das Amt des Vorstandsvorsitzenden der Maristenschulstiftung Fürstenzell. Zudem war er Ökonom seiner Kommunität.

Nach dem Eintritt in den Ruhestand versah Pater Zumsande den Dienst des Pfarradministrators in der Gemeinde Heilige Familie, Jägerwirth. Im Nachruf wird er als zugewandter, eifriger Seelsorger beschrieben, dem das gemeinschaftliche Pfarrleben ein Herzensanliegen war. Er engagierte sich in Jägerwirther Vereinen und als Geistlicher Beirat des Katholischen Frauenbunds.

Noch im Mai gestaltete Pater Zumsande Andachten in Heiligenbrunn. Im März war ihm die Bürgermedaille der Marktgemeinde Fürstenzell verliehen worden.

Der Maristenorden, der Bürgermeister, die Pfarreien und das Gymnasium wahren sein Andenken in großer Dankbarkeit.


15. August 2018

Bruder Benno verstorben

Den Tag Mariä Aufnahme in den Himmel wollte er noch erleben: Am späten Abend des Feiertags ist Bruder Benno Engraf (auf unserem Foto rechts) verstorben.





Bruder Benno, 1939 in Garrel bei Oldenburg geboren, war Maurer und Schlosser, bevor er den Maristen beitrat und 1960 die Profess ablegte. Die allermeiste Zeit verbrachte er im Kloster Fürstenzell und übte dort verschiedene Tätigkeiten aus. Zudem engagierte er sich als Busfahrer, war zeitweise Fahrer der Feuerwehr und fuhr Hilfstransporte nach Rumänien und Weißrussland. Einem schwerstbehinderten Mitbruder war er ein treuer Begleiter.

Bruder Benno liebte Geselligkeit und war als Original bekannt. Die Mitbrüder und die Pfarrei haben ihm am 19. August einen würdigen Abschied bereitet. Er wurde im Maristengrab in Fürstenzell beigesetzt.


12. August 2018

Goldenes Priesterjubiläum

Am 2. Juli 1968 wurde Pater Bernd Kordes in Meppen zum Priester geweiht. Das Jubiläum feierte er im französischen La Neylière, reiste nun auch nach Halen, seinen Heimatort nahe Oldenburg.





Pater Kordes wirkte zunächst als Lehrer am Gymnasium Fürstenzell und wurde dann mit der Begleitung der Maristenstudenten und Novizen betraut. Nach dem Mauerfall gehörte er der Kommunität Dessau an.
Ab 2003 war er im Maristenhaus von La Neylière tätig, später an der Londoner Kirche Notre Dame de France sowie an den acht fran­zö­sischen Schulen der Hauptstadt. Im Jahr 2014 kehrte er nach Frankreich zurück.

In seiner Festpredigt in der Halener Kirche lobte Pater Alois Greiler
den Jubilar: »Oft musstest du den geplanten Weg verlassen und Neues beginnen. Immer hast du das Positive daran gesehen und etwas daraus gemacht!«


26. Juni 2018

Silbernes Priesterjubiläum

Am 26. Juni – kurz vor seinem 70. Geburtstag – konnte Pater Josef Maria Merkl SM in Dessau sein Silbernes Priesterjubiläum feiern.
Er wurde 1993 in Passau geweiht.





Pater Merkl kam in Unterfranken als Sohn eines Bäckermeisters zur Welt und studierte Philosophie, Soziologie und Sozialpsychologie. Danach wurde er in Gießen mit dem Aufbau einer Einrichtung für die Behandlung und Förderung sprachbehinderter und sprachgestörter Kinder und Jugendlicher betraut.

Der Wunsch, Priester zu werden, veranlasste ihn, im Bistum Trier Theologie zu studieren. Das Sozialpraktikum absolvierte er als Diakon und Neupriester in der Strafvollzugsanstalt Lübeck. Von Ahmsen im Emsland führte ihn 1994 der Weg nach Dessau, wo er auch in der Studentenseelsorge tätig war – zuständig für die Hochschulen in Dessau, Köthen und Bernburg.

Im Jahr 2005 wurde Pater Merkl nach Passau versetzt, um dort die Leitung der Telefonseelsorge zu übernehmen und die Studenten des Ordens zu begleiten. Er kehrte 2010 nach Dessau zurück und arbeitet seither für das Bistum Magdeburg als Supervisor, Prozessbegleiter und Konflikttrainer. Die Caritas schätzt ihn als »stets bescheiden und tolerant, offen für die Belange seiner Mitmenschen«.

Die Predigt im Jubiläumsgottesdienst hielt Pater Josef Maria Merkl selbst: »Seit zweitausend Jahren gelingt es Menschen, Jesus zu ihrer Lebenssubstanz zu machen, an Gott ihren Hunger nach Liebe, Gerechtigkeit, Geborgenheit, nach Sinn und Leben zu stillen. Ich wünsche uns, dass wir unseren Geschmack an Gott nie verlieren.«


28. März 2018

Bürgermedaille für Pater Zumsande

Im Beisein des Bürgermeisters und der stellvertretenden Landrätin erhielt Pater Dr. Hermann Joseph Zumsande SM am 9. März die Bürgermedaille der Marktgemeinde Fürstenzell. Die Passauer Neue Presse schrieb:

»Zumsandes verschiedene Facetten verdeutlichte Dr. Roland Feucht, Leiter des Maristengymnasiums. Der Oberstudiendirektor beleuchtete Zumsandes Persönlichkeit als Homo religiosus, der sich ordensintern bis zum Superior hochgearbeitet habe. Unter den beiden alternativen Wegen – Tätigkeit in der Mission oder als Lehrer – habe sich der Pater für letzteren entschieden, wenngleich sein Herz als Missionsprokurator bis heute für die jungen Kirchen dieser Welt schlage.





Mit dem Begriff Homo viator überschrieb Feucht den Lebensweg Zumsandes, den es mit 16 Jahren von seinem Geburtsort Neulehe im Emsland nach Fürstenzell ins Internat verschlagen hatte, um das Gymnasium zu vollenden. Irgendwie hat Fürstenzell Zumsande nicht mehr losgelassen, wie der MGF-Direktor anmerkte. ›Lediglich die bayerische Sprache, die er zweifelsohne versteht, wurde nie so richtig sein Zuhause‹, fügte Feucht mit ironischem Unterton hinzu.«

Pater Zumsande bedankte sich bei allen, die zum Gelingen der Feierstunde beigetragen haben, mit einem herzlichen »Vergelt's Gott«. Der Musicalverein Jägerwirth, mit dem Geehrten seit vielen Jahren verbunden, sorgte mit einer besonderen Inszenierung für den unterhaltsamen Rahmen.


27. März 2018

Pater Alois Greiler in Dublin

Pater Dr. Greiler, bis 2016 Regionalsuperior der deutschen Maristen, hat im September 2017 in Irland neue Aufgaben übernommen.





Zuvor hatte Greiler eine längere Studienreise unternommen, die ihn nach Fidschi, Neuseeland, Grönland und in die USA führte. Er gilt als Experte für die Geschichte des Maristenordens und hat eine Vielzahl an Büchern und Artikeln – etwa zum Zweiten Vatikanischen Konzil und zur maristischen Spiritualität – veröffentlicht.

Pater Greiler gehört nun der Maristenkommunität der Donore Avenue an und arbeitet als Kaplan in der Pfarrei St. Therese von Lisieux und als Referent für die drei Maristenschulen.


3. März 2018

Bischofsweihen in Neuseeland und den USA

Am 3. März wurde der ehemalige Generalökonom der Maristen, Pater Paul Martin, zum zehnten Bischof von Christchurch an der Ostküste Neuseelands geweiht.

Bereits am 5. Februar hat Papst Franziskus Pater Joel M. Konzen zum neuen Weihbischof der Diözese Atlanta, USA, ernannt. Die Weihe findet am 3. April 2018 statt.


10. Dezember 2017

Pater Rupprecht: Jugendseelsorge fürs ganze Land

Pater Andreas Rupprecht, aus Deutschland stammender Marist, wirkt weiterhin in Norwegen – und wieder mit dem Schwerpunkt auf der Jugendseelsorge. Dies führt ihn zu verschiedenste Verantstaltungen und Kurse; er betreut Firmlinge und bereitet den nächsten Weltjugendtag vor.





Unser Bild zeigt Rupprecht zwischen den Patres Kordes und Greiler, aufgenommen in Dublin.


9. Dezember 2017

Diakonweihe in Dublin

Tom Koijzer wurde am 9. Dezember in der Pfarrei St. Therese, Dublin, zum Diakon geweiht. Der gebürtige Niederländer war zu diesem Zeitpunkt im Rahmen seines Masterstudiums der Pastoraltheologie bereits anderthalb Jahre in der Gemeinde tätig.





An der Weihe nahmen niederländische Mitbrüder teil, ebenso Maristen aus Deutschland, Norwegen und natürlich Irland. Die Predigt hielt der Erzbischof von Dublin, Diarmuid Martin.





Während seines Diakonats wird Tom Koijzer (auf dem Foto links) ein dreimonatiges Praktikum in einem Dubliner Krankenhaus antreten.


9. Dezember 2017

Neue Kommunität der Provinz Europa

Der Maristenorden hat eine neue Kommunität in Sahagún im Norden Spaniens gegründet. Sie trägt den Namen Virgen Peregrina.

Das Dorf Sahagún befindet sich unmittelbar am Jakobsweg.


27. November 2017

Facebook

Die Europäische Provinz der Maristen ist nun auch bei Facebook präsent. Die Inhalte sind für alle Internetnutzer einsehbar:

[ https://www.facebook.com/maristeurope ]


30. September 2017

John Larsen neuer Generalsuperior

Auf dem 17. Generalkapitel der Gesellschaft Mariens wurde der Neuseeländer John Larsen zum Generalsuperior gewählt.





John Larsen wurde 1955 geboren und trat den Maristen 1976 bei.
Er lehrte fünf Jahre am St.-Patrick’s-College von Silverstream, bevor
er ab 1985 neue Aufgaben auf den Philippinen, in Myanmar und Thailand übernahm. Larsen war Gemeindepfarrer, Gefängnisseelsorger und Exerzitienleiter, widmete sich HIV-Erkrankten und Migranten; als Novizenmeister unterrichtete er Philosophie und Theologie.

In den letzten Jahren war er am theologischen Seminar der Maristen in Rom tätig.


1. Juli 2016

Pater Ludger Werner neuer Regionalsuperior

Regionalsuperior der deutschen Maristen ist seit heute Pater Ludger Werner. Er übernimmt das Amt von Pater Dr. Alois Greiler.

Pater Werner war zuletzt Leiter der Telefonseelsorge Passau und führt diese Tätigkeit auch fort.


10. Juni 2016

Erneuerung der Profess

Zwei Mitbrüder aus Kamerun, die in Rom Theologie studieren, erneuerten ihre Profess vor dem Generaloberen, Pater John Hannan aus Irland, der der internationalen Studentenkommunität der Maristen einen Besuch abstattete.





Nach dem Studium der Philosophie im eigenen Land setzen die Mitbrüder ihre Ausbildung in Rom fort.


4. Juni 2016

Neue Pfarrkirche für Pater Rupprecht

Seit vielen Jahren arbeitet Pater Andreas Rupprecht, deutscher Marist, in der Diaspora in Norwegen. Seine durch katholische Einwanderer stetig wachsende Gemeinde St. Gudmund in Jessheim durfte nun die Einweihung einer neuen Pfarrkirche feiern. Pater Rupprecht hat das Werden der Kirche begleitet.

Die deutsche Maristen-Region wurde bei der Einweihungsfeier durch Bruder Norbert aus Meppen vertreten. Er gratulierte den norwegischen Mitchristen zu diesem schönen Ereignis.


Pfingstmontag, 14. Mai 2016

Wallfahrt nach Sossau

Vor 200 Jahren, am 23. Juli 1816, haben junge Leute in Lyon-
Fourvière versprochen, sich für eine neue Ordensgemeinschaft mit Maria als Vorbild einzusetzen. Daraus sind die Zweige der Maristen­familie entstanden: Patres, Brüder, Schwestern, Missionsschwestern und Laien.





Am Pfingstmontag 2016 haben Maristenpatres (SM) und Maristen­brüder (FMS) in Bayern eine gemeinsame Wallfahrt ins „bayerische Loreto“, Sossau bei Straubing, gemacht.

Versprechen gestern – heute – morgen: Sie haben gesprochen über das Versprechen von Fourvière, über ihr eigenes Ordensversprechen und dessen Bedeutung in der Gegenwart und Zukunft.


4. Januar 2016

Regionalversammlung in Meppen

Bei der Regionalversammlung in Meppen ging es insbesondere um die neue Struktur des Ordens ab Juli 2016, die die Auflösung der Regionen vorsieht. Die Führung der Provinz wird sich an die Herausforderungen dieser Reform anpassen.





Ein weiteres Thema, das sehr ernst genommen wird, war die Prävention von Missbrauch. Der Maristenorden folgt den Regeln der Deutschen Bischofskonferenz und der Ordensoberenkonferenz.

Bei der Versammlung anwesend waren der Provinzial aus Paris und der Missbrauchsbeauftragte, Herr Hamacher aus Meppen.


21. Januar 2016

Konferenz der Maristenschulen

Provinzial Bonnet-Eymard hatte die Leitung der Maristenschulen in Europa zu einer Konferenz eingeladen. Aus Deutschland nahm Herr Feucht vom Maristengymnasium Fürstenzell teil.





Kernfrage war: Wie erfahre ich den maristischen Geist im Alltag der Schule? Welche Erfahrungen gibt es dazu? Welche Impulse können wir uns vorstellen?

Mit neuen Anregungen und besserer Kenntnis voneinander ging es zurück in den Schulalltag in den Ländern..


19. November 2015

Marist Net Day und Goldmedaillen

Das Maristengymnasium Fürstenzell blickt auf einen ereignisreichen Herbst zurück. So kehrten fünf Schüler von der Erfindermesse iENA in Nürnberg mit acht Auszeichnungen – darunter zwei Goldmedaillen – zurück. Aufsehen erregte u.a. eine von ihnen entwickelte Tablet-App für Senioren, die als Rollator-Navi auch in der Lage ist, einen Notruf abzusetzen.





Am 17. November zeigten 31 Schüler des „MGF“ ihr musikalisches Können anlässlich eines Benefizkonzerts. Der Erlös des Abends kommt dem Kinderprojekt „Turma do flau“, das Straßen- und Waisenkinder in Brasilien unterstützt, zugute. Zuvor hatte die Schule vom Landkreis die Auszeichnung „Schule ohne Rassismus“ erhalten, ein besonderes Zeichen in diesen Tagen, in denen wir so viel von Vorurteilen und Intoleranz hören.

Ebenfalls im November fand der Marist Net Day statt: Für einen Tag schlossen sich Maristenschüler aus ganz Europa per Internet-Chat zusammen, um Kontakt aufzunehmen und sich „über alle möglichen Themen“ auszutauschen.


3. Oktober 2015

40 Jahre Telefonseelsorge Passau

Die Telefonseelsorge des Maristenordens besteht nun seit 40 Jahren! Aufgebaut wurde sie im Jahr 1975 nach einer Anfrage des damaligen Bischofs von Passau durch Pater Clemens Kleine. Nach den Mitbrüdern Pater Galke und Pater Merkl bekleidet seit 2011 Pater Ludger Werner das Amt des Leiters.





Neben dem Dienst obliegt den Maristen die Ausbildung und Begleitung der rund 80 Ehrenamtlichen, ohne die es nicht möglich wäre, an allen sieben Tagen der Woche 24 Stunden für die Menschen da zu sein, die jemanden zum Sprechen brauchen.

Die Feier des 40-jährigen Jubiläums im Beisein von Bischof Stefan Oster endete mit einem gemütlichen Festmahl.

Die Presse und das örtliche Fernsehen berichteten über das Ereignis. Es ist zudem eine Festschrift erschienen.


12. September 2015

Neueröffnung La Neylière

Das renovierte Haus in La Neylière, Frankreich, wurde am Fest Maria Namen durch Kardinal Barbarin von Lyon feierlich neu eröffnet.





Viele Mitbrüder und Gäste bewunderten die Räume, darunter die Gästezimmer des Bildungshauses, die Kapelle mit dem Grab Pater Colins, des Gründers der Maristen, oder das Colin-Museum.

Herzliche Einladung, sich selbst ein Bild zu machen!


8. Juli 2015

Begegnung mit Menschen anderer Kulturen in Passau

Über Bayern hinaus ist Passau bekannt für gestrandete Jugendliche, die ohne Begleitung Erwachsener an der Autobahn aufgegriffen werden: Sie haben oft eine besonders tragische Familiengeschichte und Flucht hinter sich. Die Studentengemeinde und Pfarreien engagieren sich, mit den Jugendlichen etwas zu unternehmen.
Auch die Maristen haben Kontakt aufgenommen, nicht nur über die Flüchtlinge gelesen, sondern mit ihnen gesprochen. Sie persönlich zu erleben ist anders.

Zudem sind Menschen aus verschiedenen afrikanischen Ländern in der Stadt, die hier studieren oder beruflich tätig sind. So ergab sich die Initiative einer afrikanischen Messe auf Englisch. Diese fand zum ersten Mal in der Passauer Votivkirche statt. Pater Wilhelm Tangen, einst Missionar, hielt die Eucharistiefeier mit Ansprache. Die Resonanz war gut, eine weitere Messfeier ist geplant.


24. Mai 2015

Marist Thilo Saft zum Priester geweiht

Thilo Saft wurde am 23. Mai 2015 im Dom zu Osnabrück von Bischof Dr. Franz-Josef Bode zum Priester geweiht. Den Orden erfüllt dieses Ereignis mit großer Freude und Dankbarkeit.





An der Weiheliturgie nahm der Provinzial der europäischen Maristen, Hubert Bonnet-Eymard, teil. Konzelebranten am Altar waren Regens Ulrich Beckwermert und Spiritual Friedhelm Fuest. Die Bereitschaft, das Priesteramt im Sinne Christi und der Kirche auszuüben, bekundete auch Weihekandidat Michael Schockmann.





Bereits am Pfingstsonntag feierte Thilo Saft die Primizmesse in seiner Heimatgemeinde Sankt Nikolaus in Ankum. Die Nachprimizen in den Diakonatspfarreien finden am 27. Juni in Passau-Auerbach und am
28. Juni in Passau-Neustift statt.

Bei der Nachprimiz in Passau-Auerbach wird Generalsuperior Pater John Hannan, Rom, anwesend sein. Pater Hannan besucht im Juni die Maristenhäuser in Deutschland.


Februar 2015

Jahr der Orden

Papst Franziskus hat ein „Jahr der Orden“ ausgerufen: Vom Advent 2014 bis Lichtmess 2016 rückt die Ordensberufung ins Bewusstsein der Gläubigen – als Anregung zur Erneuerung für die Ordensleute selbst, als besondere Gabe für die ganze Kirche.

Charismatische Orden haben verschiedene Werke begründet und begeistert. Auch wenn sie sich vielfach zurückziehen, führen andere ihre Werke in diesem Geiste weiter.

In den jeweiligen Bistümern beteiligen sich auch die Maristen an Initiativen zum Jahr der Orden.

Vielleicht weist dieses Jahr jungen Erwachsenen den Weg, die Ordensberufung als die eigene zu erkennen.


Marist werden. Dein Leben im Orden.


November 2014

Treffen der Maristenschulen in Toulon

Am europäischen Treffen der Maristenschulen in Toulon an der französischen Mittelmeerküste nahm aus Fürstenzell eine Delegation von fünf Pädagogen, vier Jugendlichen und zwei Patres teil.

Regionaloberer Pater Alois Greiler hielt einen der Hauptvorträge.



Die Tage waren gesprägt von herzlicher Aufnahme, intensiver Arbeit und festlichem Miteinander.

Toulon hat drei große Maristenschulen.


24. Oktober 2014

Neue maristische Bücher

Im laufenden Jahr sind zwei Bücher zur Ordensgeschichte erschienen.

Pater Dr. Alois Greiler, Regionaloberer der deutschen Maristen, hat im Auftrag der Generalleitung eine Chronologie zum Leben des Gründers geschrieben: Jean-Claude Colin. A descriptive chronology of his life. Dieses Buch (in englischer und französischer Sprache) wurde an die Mitbrüder weltweit versandt und den Unterlagen beigefügt, die den Antrag auf ein Seligsprechungsverfahren für Colin begleiten.



Zusammen mit Pater Mervyn Duffy aus Neuseeland hat Alois Greiler zudem ein Buch für die breitere Öffentlichkeit herausgegeben: Verguet's Sketchbook, Adelaide, ATF, 2014. – Verguet, einer der ersten Maristenmissionare im Pazifik in den 1840-er Jahren, war sehr genauer Briefeschreiber und Künstler. Seine Texte und Bilder führen in die Zeit der ersten Begegnung von Europäern und den Menschen der verschiedenen Inseln Ozeaniens. Verguet hat diese Begegnung intensiv erlebt und festgehalten. Bald kann das Buch übers Internet bestellt werden.


2. August 2014

Vom Bistum Magdeburg freigestellt

Seit nunmehr vier Jahren betreut Pater Josef-Maria Merkl, Dessau, soziale Einrichtungen in Bitterfeld, Zörbig, Eilenburg, Letzlingen und Beetzendorf. Hier bietet er Gruppengespräche und Einzelberatungen an – zunehmend auch religiösen Inhalts.

Das Bistum Magdeburg hatte nach der Wende viele Häuser in kirchlicher Trägerschaft übernommen. In dem Bundesland bilden die Katholiken eine Minderheit.


Mai und Juni 2014

Viele gute Gespräche

Anlässlich des ersten bundesweiten Tages des offenen Klosters am
10. Mai ließen die Maristen-Gemeinschaften in Meppen, Fürstenzell und Passau viele Interessierte in ihre Räumlichkeiten ein. Dabei ergaben sich für Gäste und Gastgeber gute Gespräche.





Am 12. Juni lud die Passauer Kommunität Studenten der örtlichen Uni zum Vesper-Gebet und einer „geistlichen Brotzeit“ ein: Die Patres Ludger Werner und Alois Greiler sind in diesem Jahr auch in der Studentenseelsorge tätig. Mit den jungen Leuten sprachen sie übers Ordensleben heute und das geistliche Leben in der Stadt.


5. April 2014

Thilo Saft zum Diakon geweiht

Marist Thilo Saft wurde am 5. April in Meppen, der Kreisstadt des Emslands, in der Gemeinde St. Vitus zum Diakon geweiht.

Der 38-Jährige, der aus Ankum stammt, wurde vom Osnabrücker Weihbischof Johannes Wübbe durch Handauflegung und Gebet in das geistliche Amt geleitet. Gemeinsam mit Thilo Saft empfing auch Michael Schockmann aus Voltlage die Weihe.

An der Feier in der vollbesetzten Propsteikirche nahmen neben den Angehörigen auch zahlreiche Mitbrüder des Maristenordens teil. Zu den Konzelebranten am Altar zählten Pater Bernd Kordes, London, und der Regens des Priesterseminars Osnabrück, Ulrich Beckwermert. Musikalisch begleitet wurde die Liturgie vom Kirchenchor Voltlage, von Kantorin Isabel Baumgartner und Organist Balthasar Baumgartner
.




Thilo Saft reist in Kürze nach Dublin, wo er sich der Krankenseelsorge widmen wird. Er wird Anfang kommenden Jahres zum Priester geweiht.


28. Februar 2014

Abschied von Ahmsen

Mit dem heutigen Tag geben die Maristenpatres ihre Niederlassung
in Ahmsen schweren Herzens auf. Zuvor luden sie zu Hl. Messe und Empfang, hielten Rückschau und nahmen dankbar Abschied. Die in Ahmsen verbliebenen Mitbrüder wechseln in das Haus Meppen.




Abschiedsmesse im Gotteshaus der Kapellengemeinde Ahmsen


Nach dem Gottesdienst im Beisein von Generalvikar Theo Paul spielte die Ahmsener Blaskapelle unter Leitung von Pater Benedikt Wulf. Der Pfarrgemeinderatsvorsitzende überreichte den Ordensleuten ein Buch mit Fotos, die die lange Zeit der Maristen in Ahmsen dokumentieren.

Mehr als 90 Jahre durften die Maristenpartres in Ahmsen, der kleinen Gemeinde im Südhümmling, wirken. Sie haben vieles aufgebaut und Spuren hinterlassen.

Im April 1923 gegründet, diente die Niederlassung als Kloster und Novitiat, seit den 1980-er Jahren als »Haus der Begegnung«.




Das »Haus der Begegnung«: Ziel zahlloser Gäste


Lange oblag den Maristen die örtliche Seelsorge. Die Waldbühne Ahmsen, inzwischen eine der erfolgreichsten in Niedersachsen, wurde von ihnen initiiert.

Das Bildungshaus wird seit 2010 vom Bistum Osnabrück getragen und heute von der Gemeinschaft Christlichen Lebens geleitet.

In das Haus der Kommunität werden über die nächsten Monate drei indische Franziskaner einziehen. Ihnen alles Gute!




Maristenpatres und -brüder
Europäische Provinz der Gesellschaft Mariens
Region Deutschland





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