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Auf dieser Seite finden Sie Berichte der Jahre 2011 bis 2013.


10. bis 13. November 2013

Tagung in Orsay

Der erweiterte Rat der Provinz Europa tagte in Orsay nahe Paris, um die Situation der Maristen zu erörtern und künftige Strukturen zur Wahrung des Sendungsauftrags zu entwickeln.





Aus Deutschland nahmen Regionaloberer Pater Alois Greiler (im Bild rechts) und Ordensökonom Bruder Norbert Enste (Mitte) teil – hier im Gespräch mit Provinzial Hubert Bonnet-Eymard.


28. Oktober 2013

Ermutigung zum Ordensleben

Neu erschienen ist im Eos-Verlag, St. Ottilien, ein Buch über das Ordensleben, herausgegeben von Philipp Thull: »Mit Jesus auf dem Weg«. Verschiedene Ordensleute stellen ihre Gemeinschaften vor.

Ein Beitrag präsentiert die Maristen, ihre Anfänge, ihre Spiritualität, ihre Sendung und ihre Wirklichkeit heute.


1. Oktober 2013

Abschied von Ahmsen

Die Maristenpatres werden ihre Niederlassung in Ahmsen im Emsland Ende Februar 2014 aufgeben. Der Rückgang an Ordensmitgliedern in Deutschland und der hohe Altersdurchschnitt legten die Entscheidung nahe. Die Mitbrüder wechseln in das Haus Meppen.

Nach 90 Jahren fällt es schwer, Abschied zu nehmen.

Im April 1923 hatten die Maristen die Seelsorge in der kleinen Hümmling-Gemeinde übernommen. Das Kloster diente in der Folge als Noviziat des Ordens. Anfang der 1980-er Jahre wurde das Kloster ins »Haus der Begegnung« gewandelt, das als Exerzitienhaus heute von der »Gemeinschaft Christlichen Lebens« getragen wird.


12. September 2013

Ewige Ordensprofess

Thilo Saft aus Ankum hat am 12. September in Meppen die Ewige Profess abgelegt – das öffentliche Versprechen, sich dauerhaft an den Maristenorden zu binden. Die Feier fand in der Kapelle der Kommunität statt und wurde vom Provinzial der europäischen Maristen, Hubert Bonnet-Eymard, geleitet.





Der 37-jährige Thilo Saft hat in Passau Philosophie und in London Theologie studiert; das Noviziat führte ihn zwischenzeitlich auf die Philippinen. Er bereitet sich nun auf die Priesterweihe vor.

Seinen Werdegang zum Maristen beschreibt er [ hier ].


1. September 2013

Silbernes Priesterjubiläum

Die Patres Ludger Werner und Alois Greiler begehen in diesem Jahr ihr Silbernes Priesterjubiläum. Für den 1. September luden sie zur feierlichen Messe in Passau ein. Die Predigt hielt Pfarrer Franz Schobesberger: »Freunde Jesu sein«.

Anschließend gab es Gelegenheit zum Gespräch im Garten des Maristenklosters.


Pater Werner ist Leiter der [ Telefonseelsorge Passau ], Pater Greiler ist der Regionalobere des Ordens.


3. Juni 2013

Jahrhunderthochwasser in Passau

Das jüngste Hochwasser hat beträchtlichen Schaden im Erdgeschoss der Maristen-Niederlassung in Passau, Heiliggeistgasse 2, angerichtet. Die Flut drang auch in die Kreuzkapelle ein.





Viele Menschen in der Stadt stehen vor größeren Herausforderungen. Bewegend waren, so Regionaloberer P. Alois Greiler, die Solidarität und Hilfsbereitschaft nach diesen schrecklichen Zerstörungen.


14. bis 18. April 2013

Tagungen der Provinz Europa

In Passau besprach der Rat der Provinz die Ergebnisse des Provinz-
kapitels aus dem Winter und ihre Umsetzung. Sodann sprach die Provinzleitung mit den Mitbrüdern in der Leitung der Region Deutschland über Erfahrungen, Fragen und Anliegen.





Mitbrüder in Leitungsverantwortung aus ganz Europa wurden von Direktor Dr. Roland Feucht durch das Maristengymnasium Fürstenzell geführt, das auch als »Erfinderschule« bekannt ist. Die Teilnehmer zeigten sich beeindruckt vom hohen pädagogischen Niveau und der Orientierung an maristischen Werten.

Den Abschluss bildete ein gemeinsames Abendessen.


23. März 2013

Kollegiumstag in Passau

Am 23. März 2013 trafen sich gut 40 Lehrerinnen und Lehrer des Maristengymnasiums Fürstenzell zu einem Kollegiumstag in Passau.
Im Mittelpunkt stand die Frage, wie das maristische Ethos an der Schule konkret werden kann. Im November hatte es eine große europäische Konferenz zu diesem Thema gegeben. Schulleiter
Dr. Roland Feucht gab einen Rückblick auf dieses Treffen.

Später ging es in Gruppen um die Umsetzung maristischer Inhalte am Gymnasium und in der Schulfamilie. Hierfür wurden auch Unterrichts-
materialien vorgestellt. Beim gemeinsamen Essen bot sich ebenfalls Gelegenheit zum Gespräch.

Die Beiträge der Teilnehmer bezeugten eine hohe Motivation, die Schule in einem guten Geist weiterzuführen.


9. Januar 2013

Provinzkapitel der Maristen in Europa, 28.12.2012 bis 4.1.2013

Gut 40 Maristenpatres und -brüder trafen sich über den Jahreswechsel in La Neylière, Frankreich, um über die Situation und Sendung in den kommenden Jahren zu beraten.

Regionaloberer Pater Dr. Alois Greiler berichtet: »Die Arbeit in sechs Sprachen mit den vielfältigen Hintergründen an Kultur und pastoraler Erfahrung war sehr spannend. Die Versammlung war sich aber der eigenen Grenzen sehr bewusst. Im Glauben können wir das Glas halb voll sehen – statt halb leer. Als Ordensleute wollen wir über Länder-
grenzen hinweg in den verschiedenen Diensten weiter Zeugnis geben. Bewusst möchten wir junge Männer einladen, maristische Berufung als Berufung von Gott kennen zu lernen und als Perspektive für den eigenen Lebensweg zu prüfen.«


23. November 2012

Drittes Forum Erziehung der Maristenschulen in Europa

Annähernd hundert Vertreter aus 15 europäischen Schulen und Erziehungsinitiativen, die maristische Wurzeln haben, trafen sich vom 18. bis zum 21. November in Passau und Fürstenzell. Sie besichtigten das Maristengymnasiums Fürstenzell und hatten in Vorträgen und Gruppengesprächen Gelegenheit, sich untereinander kennen zu lernen und Anregungen mitzunehmen. Alte Bekannte sahen sich wieder, und es wurde gefeiert.






15. November 2012

Colin-Jahr 2012-2013

Für die Zeit vom 15.11.2012 bis zum 14.11.2013 hat Generaloberer Pater Hannan ein Colin-Jahr ausgerufen. Anlass ist das mit einer gewünschten Seligsprechung verbundene Anliegen, die Bekanntheit, Verehrung und den Ruf als Mensch heiligmäßigen Lebens zu fördern. Das letzte große Colin-Jahr beging der Maristen-Orden 1975 zum
100. Todestag des Stifters.

Eine ausführliche begleitende Informationsschrift können Sie [ hier ] abrufen (.doc, 205 KB).


5. November 2012

Weltmissionssonntag mit Schwerpunkt Papua-Neuguinea

Der Weltmissionssonntag am 28. Oktober 2012 widmete sich schwer-
punktmäßig dem Inselstaat Papua-Neuguinea im Pazifik. Das Referat Weltkirche des Bistums Passau und die Maristenkommunität Passau luden aus diesem Anlass zu einer kleinen Ausstellung in die Passauer Votivkirche in der Fußgängerzone ein.

Seit der Gründung ihrer Niederlassung in Deutschland im Jahr 1900 unterstützen die Maristen die Mission auf der Insel Bougainville, die zu Papua-Neuguinea gehört: Viele Mitbrüder wirkten dort als Missionare, auch Laien halfen für einige Zeit mit.

Am 24. Oktober fand mittags eine Heilige Messe mit dem Bischof von Bougainville, Bernard Unabali, statt, der als Gast im Bistum weilte.


28. Oktober 2012

Begegnung mit Papua-Neuguinea

Bischof Bernard Unabali und Frau Alina Longa aus der Diözese Bougainville, Papua-Neuguinea, besuchten die Maristen in Passau.
Mit Pater Wilhelm Tangen (Bildmitte, links), der 25 Jahre auf der Insel wirkte, konnten sie Informationen und Erinnerungen austauschen.





Bischof Unabali berichtete von seinen Plänen für die Diözese – vor allem, wie kirchliches Leben und seine Einrichtungen dauerhaft in der Gesellschaft verankert werden können.

Einige Tage vorher hatte Bischof Rochus Tatamai, ebenfalls aus Papua-Neuguinea, vor gut hundert Schülerinnen und Schülern des Maristengymnasiums Fürstenzell über die Entwicklung in seinem Heimatland gesprochen. Dank mission München konnten die Gäste vielen Menschen und kirchlichen Gruppen begegnen und es ihnen so ermöglichen, aus erster Hand von den Menschen und der Kirche in
der Südsee zu hören.


8. September 2012

Maristen 20 Jahre in Dessau

Mit einem Hochamt in der Kirche Dreieinigkeit Dessau-Süd feierten die Gemeinde und die Maristen die Gründung der Dessauer Kommunität vor 20 Jahren. Auch Pater Bernd Kordes SM, einer der Gründerväter, jetzt in London, war gekommen; für ihn war es zugleich Tag seiner Goldenen Ordensprofess.





Altbischof Leo Nowak aus Magdeburg, seinerzeit gemeinsam mit dem General und Provinzial der Maristen mit der Gründung befasst, stand der Hl. Messe vor und hielt die Predigt: „Der Glaube Marias hat uns die letzten zwanzig Jahre getragen und wird uns weiter tragen.“

Anschließend gab es Essen und Trinken, Musik und Begegnung. Am Gelingen des schönen Gedenktags waren die Mitglieder der Gemeinde maßgeblich beteiligt. – Den Abschluss bildete die Vesper am späten Nachmittag.


8. August 2012

Maristen beim Papst

In diesem Sommer waren die Bischöfe Ozeaniens eingeladen, dem Papst zu berichten, wie es der Kirche vor Ort ergeht. Unter ihnen befanden sich etliche Maristen.





Auf dem Bild sehen wir Erzbischof Adrian Smith, einen gebürtigen Iren, und Weihbischof John Doaninoel, gebürtig aus Bougainville. Beide sind auf den Solomonen tätig. Mit ihnen durfte Bruder Visesio (Wallis) dem Papst die Hand schütteln: Er arbeitete fünf Jahre im Generalat, hieß die Gäste willkommen und kümmerte sich um vieles im Haus. Zum Herbst geht er für geraume Zeit nach Frankreich, um Erfahrungen in der Krankenhausseelsorge zu sammeln.

Die deutsche Region der Gesellschaft Mariens fühlt sich der Kirche Ozeaniens in besonderer Weise verbunden: Viele deutsche Maristen wurden einst als Missionare in den Pazifikraum entsandt.


3. Juni 2012

Regionalversammlung der deutschen Maristen
in Meppen, 29. bis 31. Mai 2012


Nach den vielen Veränderungen in der deutschen Region in den letzten beiden Jahren konnten die Maristen nun Bilanz ziehen. Die Mitbrüder haben sich an den neuen Orten und in den neuen Aufgaben eingelebt. In Vorbereitung auf das kommende zweite europäische Provinzkapitel, das Ende Dezember/Anfang Januar stattfinden wird, wurde über Leitung, Schwerpunkte der Aufgaben, Prävention von Missbrauch und andere Themen gesprochen.

Ein Anliegen der Maristen ist es, Gemeinschaften zu bilden, in denen sich junge Männer auf der Suche nach ihrer Berufung finden können. Pater Andreas Rupprecht, seit 2006 in Norwegen tätig, konnte von zwei Kandidaten berichten.

Nach drei Jahren war dies wieder eine größere Zusammenkunft, und die Teilnehmer freuten sich über die Zeit zum Gespräch, über das gemeinsame Beten und Essen.


12. Mai 2012

Europäisches Maristentreffen in Passau

Vom 29. April bis zum 1. Mai 2012 trafen sich Abgesandte der in sieben europäischen Regionen tätigen Maristen zu Austausch und Diskussion in Passau. Zum Teilnehmerkreis gehörten u.a. Erik Ruud (Norwegen), Joe Jennings (Irland), Ivan Vodopivec (England), Rafael Rámila (England), Anton Verbraeken (Niederlande), Bernard Bourtot (Frankreich), Ramón Fernández (Spanien) und Lorenzo Marcucci (Italien), die zunächst ihre Häuser und Aufgaben vorstellten. Pater Galke aus Dessau verstärkte die deutsche Gruppe.





Im Mittelpunkt ausführlicher Beratungen stand die brennende Frage, wie die Gesellschaft Mariens junge Menschen, die erwägen, einen geistlichen Beruf zu ergreifen, für das Ordensleben gewinnen könne: Was hilft, was macht es schwierig, »Willkommensgemeinschaft« zu sein? Den Maristen in Europa werde angesichts schwieriger Rahmen-
bedingungen in noch größerem Maße die Bereitschaft abverlangt, diese Menschen offen und konstruktiv zu begleiten. – Die Ergebnisse und Anregungen der Diskussion wurden zu einem Schlussdokument zugesammengefasst und der Provinzleitung zugestellt.

Alle Teilnehmer zeigten sich dankbar für die Begegnung, die mit einem Abendessen in den Räumen der Fürstenzeller Gemeinschaft endete.


19. Januar 2012

Europäisches Vorbereitungstreffen zur Schulkonferenz

Am 17. Januar tagte in Passau die Vorbereitungskommission der Provinz Europa für die Konferenz der Maristenschulen in Europa, die im November ebenfalls in Passau stattfinden wird. Am Vorabend trafen sich die Teilnehmer zur Vesper in der Votivkirche und zum gemütlichen Abendessen im Haus der Maristen.





Die Maristenschulen in Europa bilden ein Netzwerk der Erziehung und Jugendarbeit. Das Maristengymnasium Fürstenzell ist Teil dieses Netzwerkes und in diesem Jahr Ausrichter der Konferenz.


3. Januar 2012

Pater Fritz Arnold lehrt in Ozeanien

Am Neujahrstag 2012 hat Pater Fritz Arnold, Mitglied der Kommunität Fürstenzell, das Flugzeug mit Richtung Pazifik bestiegen: Arnold wird 13 Monate im Team des Internationalen Noviziats der Maristen in Tutu, Fidschi, mitwirken und Ordensgeschichte, Spiritualität und Theologie unterrichten.

Zehn Novizen aus mehreren Ländern beginnen zurzeit ihren Weg ins Ordensleben und stellen sich der Herausforderung verschiedener Sprachen und Kulturen.



16. Dezember 2011

Zu Besuch bei Pater Rupprecht in Norwegen

Seit 2010 ist der aus Deutschland stammende Maristenpater Andreas Rupprecht Pfarrer einer stetig wachsenden norwegischen Gemeinde, die sich über sechs Kommunen mit den zwei Städten Jessheim und Eidsvoll nahe Oslo erstreckt.





Pater Georg Galke hat Andreas Rupprecht an seiner Wirkungsstätte in Norwegen besucht. Seinen Reisebericht können Sie [ hier ] aufrufen oder bebildert in der Ordenszeitschrift kontinente, Ausgabe 1/2012, nachlesen.


24. November 2011

80 Jahre Maristen in Fürstenzell

Am Chanel-Tag 1931 wurde die Maristenkommunität im alten Kloster
in Fürstenzell eröffnet. Seitdem sind 80 Jahre vergangen, ein Anlass, Rückblick zu halten und Dank zu sagen. Dazu hatte die Fürstenzeller Gemeinschaft die Mitbrüder, den Bürgermeister, die Schulleitung des Maristengymnasiums, die Benediktinerinnen (lange mit dem Haus verbunden), die Seelsorger der Pfarrei und andere Gäste eingeladen. Anwesend war auch Bischof Bernard Unabali aus Bougainville, der in diesen Tagen die Maristenhäuser in Deutschland besuchte.





Die Maristen haben mehrere Werke in Fürstenzell begonnen. Hierzu zählen das Gymnasium, die theologisch-philosophische Hochschule des Ordens und die Handwerksbetriebe der Brüder. Bis heute nimmt die Kommunität verschiedene seelsorgliche Aufgaben wahr.

Anhand von Bildern wurde die Geschichte der Maristen in Fürstenzell veranschaulicht; etliche Zeitzeugen waren gern bereit, aus ihrem Leben zu erzählen.


8. November 2011

Verwandtentreffen in Meppen

Wie seit vielen Jahrzehnten gute Praxis, so waren auch diesmal zum Herbst hin die Verwandten der Mitbrüder ins Stammhaus nach Meppen eingeladen. Das Treffen fand am Nachmittag des 6. November statt. Erfreulich ist, dass wiederum auch Angehörige bereits verstorbener Mitbrüder kamen, um Neues zu hören und sich in gemütlicher Runde auszutauschen.

Pater Galke zeigte Bilder vom Treffen der Laienmaristen Europas in Lyon und erzählte von seinen Erfahrungen. Schülerinnen und Schüler des Gymnasiums Marianum sorgten für den musikalischen Rahmen. Und natürlich standen Kaffee, Tee und Kuchen für alle bereit.


26. Oktober 2011

Zweites Treffen der europäischen Laienmaristen

120 Laienmaristen aus Irland, England, Deutschland, Norwegen, den Niederlanden, Spanien, Italien und Frankreich folgten der Einladung zur Zusammenkunft in Lyon, um Erfahrungen auszutauschen und die Ursprungsstätten des Ordens – Le Puy, La Valla, Fourviere, Cerdon und La Neyliére – zu besuchen. Begleitet wurden die deutschen Teilnehmer von ihrem geistlichen Direktor Pater Wilhelm Tangen.

Im Rahmen zweier Sitzungstage stellten die verschiedenen Nationen dar, welche Perspektiven sich den Laienmaristen im jeweiligen Land bieten. Es herrschte Einigkeit, dass ihre Aufgabe, den Geist und die Spiritualität der Gesellschaft Mariens am Leben zu halten, im Hinblick auf die geringer werdende Zahl der Maristenpatres und -brüder immer wichtiger werde. Manches wurde auch angesprochen, was den Teilnehmern Sorgen macht: so zum Beispiel der um sich greifende Unglaube – und die innerkirchlichen Skandale, die insbesondere von den Laien mit großem Schmerz erlebt würden, weil es, wie es in den Reden deutlich wurde, ihre Kirche sei, die in einer tiefen Krise steckt. Vielleicht sei jetzt die Zeit für eine Kirche, wie Pater Colin, der Gründer der Maristen, sie wollte, eine Kirche, die schlicht und einfach bei den Menschen ist und mit den Menschen geht.

Informationen zu den deutschen Laienmaristen finden Sie [ hier ].


14. September 2011

Pater Provinzial Hubert Bonnet-Eymard zu Gast

Der Provinzial der europäischen Maristen, Hubert Bonnet-Eymard, gebürtiger Franzose, besuchte die Häuser in Dessau, Passau und Fürstenzell – und schließlich auch Ahmsen und Meppen, wo eine Sitzung des Provinzialrats stattfand.

Pater Hubert Bonnet-Eymard
wurde im Februar 2010 zum Provinzial der europäischen Maristen gewählt. Er übernahm das Amt vom Iren John Hannan.


Gefragt, welcher Herausforderung sich die Ordensgemeinschaft in Zukunft zu stellen habe, antwortete er: »Als Teil der Gesamtkirche sind die Maristen gefordert, die richtige Sprache und Haltung für ihren Umgang mit den Zeitgenossen des 21. Jahrhunderts zu finden. Können wir unserer Tradition treu sein und gleichzeitig kreativ genug, neue Knospen an unserem alten Baum zu bemerken? Das ist zumindest meine Hoffnung. [...] Ich versuche, die Regionaloberen, die dabei sind, gute Lösungen zu finden, so gut ich kann zu unterstützen. Welche Pläne wir auch entwickeln, wir sollten überzeugt sein, dass jeder Marist seine Berufung zu leben hat, damit wir ihm dabei auf bestmögliche Weise helfen.«


4. Mai 2011

Zuhören – ein wichtiger Dienst in der heutigen Zeit

1977 übernahm der Maristenorden die Telefonseelsorge in Passau. Nach den Patres Clemens Kleine, Georg Galke und Josef-Maria Merkl wird diese seit September 2010 von Pater Ludger Werner geleitet. Über die ersten Monate an seiner neuen Wirkungsstätte schreibt er:

»Für mich, der das Praktische sieht, waren die ersten Wochen von Aufräumen, Umräumen, Einräumen geprägt. So manche Handwerker habe ich schon kennen gelernt, die uns schnelle Hilfe geleistet haben. So konnte die Renovierung der Räumlichkeiten der Telefonseelsorge angegangen werden. Ehrenamtliche der Telefonseelsorge melden positiv zurück, dass etwas vorwärts geht. In meinen eigenen Räumen fühle ich mich mehr und mehr zuhause.




Pater Ludger Werner SM

Die Telefonseelsorge ist für mich ein neues Arbeitsfeld. Ich habe zwei hauptamtliche Mitarbeiter/innen und 76 ehrenamtliche, wobei manche von ihnen keinen vollen Dienst leisten. Das führt gelegentlich zu Lücken im Dienstplan und hat mich veranlasst, bei den Zeitungen vorstellig zu werden, um auf die TS hinzuweisen und Neue zu werben. [...] Ich bin gefordert, Leitung wahrzunehmen, hörend, hinschauend, lernend und letztlich entscheidend zu gestalten. Diese Baustelle geht nicht so leicht von der Hand wie die äußere. Doch erlebe ich langsam mehr Stand unter den Füßen, so dass Zuversicht aufkommt.«

Den ungekürzten Bericht sowie ein Interview mit Pater Merkl zur Telefonseelsorge lesen Sie in der Ordenszeitschrift [ kontinente ], Ausgabe Mai/Juni 2011.




Maristenpatres und -brüder
Europäische Provinz der Gesellschaft Mariens
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